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Am frühen Morgen des 15. Septembers 2025 versammelte sich die gesamte J2 am Karlsruher Bahnhof – Koffer, Vorfreude und etwas Müdigkeit im Gepäck. Gemeinsam mit unseren Lehrkräften starteten wir in die langersehnte Studienfahrt nach Berlin. Nach einer leicht verspäteten Ankunft (wir haben auf die Deutsche Bahn vertraut), bezogen wir unsere Zimmer im modernen Schulz Hotel Berliner Mauer, direkt neben der berühmten East Side Gallery im Stadtteil Friedrichshain.
Kaum angekommen, stürzten wir uns abends schon in das Berliner Stadtleben. In kleinen Gruppen erkundeten wir die Umgebung und sammelten erste Eindrücke. Der nächste Tag begann mit einem Frühstück, das Energie für das volle Programm lieferte. Jede Gruppe ging auf eigene Entdeckungstour: Vom Brandenburger Tor über den Alexanderplatz bis hin zum Fernsehturm – Berlin zeigte sich von seiner besten Seite.
Besonders sportlich unterwegs war die Gruppe von Herrn Hainer, die auf Fahrrädern durch die Stadt düste. Neben vielen Geschichtsvorträgen kam der Spaß definitiv nicht zu kurz. Am Abend trafen sich viele an der Spree – mit Musik und guter Stimmung ließen wir den Tag entspannt ausklingen.
Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Politik und Architektur: Im Karl-Löbe-Haus lauschten wir einem Vortrag über die Arbeit der Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD), bevor es weiter zur Siegessäule ging. Herr Schildknecht, der Vater einer Mitschülerin, der als Architekt in Berlin arbeitet, brachte uns das Hansaviertel aus seiner ganz eigenen, kreativen Perspektive näher. Nach dem sportlichen Rückweg zum Hotel – das Radfahren unter Leitung von Herr Hainer zählte eindeutig als Workout – blieb genug Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken.
Am Mittwoch tauchten wir tiefer in die Geschichte ein. Auf dem Programm standen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße – Orte, die uns alle nachdenklich machten. Zum Mittag gab’s zur Auflockerung echten Berliner Döner direkt „Unter den Linden“ beim Brandenburger Tor. Der Abend gehörte wieder der Freizeit: Ob Spreeufer, Konzert, Reichstagskuppel, Shopping oder einfach nur entspannen – Berlin hatte für jeden etwas zu bieten.
Am Donnerstag besuchten wir das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, wo Zeitzeugen uns eindrucksvoll von ihrer Vergangenheit erzählten. Trotz des regnerischen Wetters ließen wir uns den Tag nicht verderben: Ein Spaziergang durch den Holzmarkt und letzte gemeinsame Unternehmungen zum Abschluss. Noch ein letztes Mal alle zusammen an der Spree anstoßen.
Freitagmorgen hieß es dann: Koffer packen, Zimmer räumen, ein letztes Berliner Frühstück genießen. Bevor es endgültig Richtung Heimat ging, jagten uns Herr Tutsch und Herr Hainer noch durchs SO-36-Kreuzberg – ein letzter Streifzug durch Berlins bunteste Ecke. Dann stiegen wir in den Zug zurück nach Karlsruhe – ein bisschen müde, aber voller Erinnerungen an eine unvergessliche Woche in unserer Hauptstadt.
Verfasst von Annalena Weber und Luna Gelsok
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