Bild des Monats

„Das Bild des Monats“? Mit dieser neuen Rubrik auf der Homepage wollen wir, die Kunstfachschaft des Goethe-Gymnasiums, besonders gelungene Kunstwerke aus Schülerhand präsentieren. Oft entstehen wunderschöne Bilder, Skulpturen oder Modelle im Kunstunterricht, die im Alltag untergehen. Das möchten wir ändern. Deshalb werden wir jeden Monat ein Kunstwerk oder eine Gruppe hier zeigen. Parallel dazu werden die Werke im Schulhaus ausgestellt. Man findet sie in der Schautafel neben dem Sekretariat.

Während des Lockdowns beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse mit Porträtieren.

Die Selbstporträts wurden durch Schraffuren so wirklichkeitsgetreu wie möglich realisiert.

Natürlich durfte dabei die Maske nicht fehlen.

Bild des Monats September 2021

"Farbtheorie mit Gummibärchen, Gurke und Lego.

Im vergangenen Schuljahr beschäftigte sich die 5b im Kunstunterricht mit Farbtheorie.

Im Fernunterricht wurden die Farbkreise von Itten und Küppers besprochen und anstatt Farben zu mischen oder zu malen

wurden sie in der nächsten Umgebung gesucht und gefunden. "

Bilder des Monats Juli

Farbtagebücher während der Schulschließung

Am 12. Januar lernten die Kinder aus der 5b im Kunstunterricht Konzeptkunst kennen.
Ab diesem Tag an hatten sie die Möglichkeit, selbst konzeptuell zu arbeiten, indem sie ein Farbtagebuch führten.

Die lange Zeit des Fernunterrichts ist somit auf dem Papier sichtbar gemacht.

Anna und Finn haben jeden einzelnen Tag bis zum 16. Mai durchgehalten!

Bild des Monats Juni 2021

Thema: Nach dem Fest

Es wurde gefeiert, alle Gäste sind fort. Auf dem Tisch liegen Essensreste und schmutziges Geschirr, der eine oder andere Fleck ist sichtbar. Die Überreste erzählen vom Fest.

Die Technik: Tonrelief

Der Ton wird mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet. Anschließend trocknen die Reliefs und werden bei ca. 900°C ein erstes Mal gebrannt, das ist der Schrühbrand. Danach werden die Reliefs mit Glasuren bemalt und ein zweites Mal bei ca. 1200°C gebrannt.

Bild des Monats Mai 2021

Traumurlaub

Mal wieder Fische im Meer beobachten oder eine Tour durch die Berge machen...vielleicht auch einfach am Strand liegen… davon können wir zur Zeit nur träumen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a haben aus ihren Träumen im Fernlernunterricht kleine Modelle gebaut, ihre Urlaubsszenerien mit passender Beleuchtung versehen und sie durch ein Guckloch fotografiert. Ihre Ergebnisse erfreuen durch fröhliche Ideen und eine handwerklich gute Umsetzung!

Bild des Monats April 2021

Ich als Gegenstand – ein Stillleben

Nachdem sich die Kursstufe theoretisch mit niederländischen Barockstillleben auseinandersetzt hatte, wurden diese modern umgesetzt.

Ausgehend von Gegenständen, die etwas über die Schülerinnen und Schüler selbst aussagten, entstand ein Selbstbildnis. Die Zusammenstellung der Gegenstände zu einem Stillleben sollte die Schülerinnen und Schüler als Person symbolisieren und erkennbar machen.

Bei der Umsetzung wurde auf bestimmte ästhetische Kriterien (Komposition, zeichnerische Präzision, Schraffuren, Lichteinfall) Wert gelegt.

Bild des Monats März 2021

Diesmal haben wir uns für zwei Fotoserien zweier Schüler aus dem Basisfach BK bei Frau Sperling entschieden.

Thema: Serielles und konzeptionelles Arbeiten – jeden Tag ein Bild

Die Technik: Fotografie

Jessica Steiner, J1

Maximilian Büchel, J1

Bild des Monats Februar 2021

Diesmal haben wir uns für eine Gruppe von Arbeiten, die im Homeschooling entstanden sind, entschieden. Zwei Klassen, die 5c und die 6a haben das Thema bearbeitet. Leider könne wir nicht alle zeigen, deshalb haben wir stellvertretend die Bilder folgender Schüler*innen ausgewählt.

5c: Natali Eisfeld, Janis Glatt, Elif Öczan, Natali Eisfeld

6a: Hana Batorek, Luca Gerstner, Levi Kottler, Mika Opitz

Thema: „Eine Seefahrt“

Zunächst haben die Schüler*innen das Werk „Der Seefahrer“ von Paul Klee betrachtet. Diese Bild greift die Geschichte von Odysseus, der gegen ein Seeungeheuer kämpft, auf. Anschließend daran stand die Überlegung, wogegen eine Seefahrer heute kämpft und die Auseinandersetzung mit Plastikmüll im mehr. Die Aufgabe war dann einen Seefahrer oder Seefahrerin zu zeigen, die etwas gegen die Verschmutzung der Meere tun.

Die Technik: Collage und Zeichnung

Da es zu Hause nicht die Auswahl an Materialien gibt wie sie in der Schule gegeben ist, haben die Schüler*innen genutzt, was sie gefunden haben. Der Plastikmüll wurde aus Werbeprospekten ausgeschnitten. Der Rest wurde gemalt, gezeichnet bzw. geklebt mit Stoff oder Papier. Manche Bilder sind dreidimensional ausgearbeitet und ein Film wurde auch abgegeben. Die Kombination von Collage mit verschiedenen Materialien und Zeichnung ermöglicht auch im Fernunterricht große Gestaltungsmöglichkeiten und sind leicht umsetzbar.

Bild des Monats Januar 2021

Die Schule ist zu, aber im Dezember wurde noch hier noch gearbeitet und so können wir für den Januar wieder ein besonderes Werk zeigen.

Das Ölgemälde von Viktoria Ibach entstand im Leistungsfach BK, J1

Das Thema: „Meine Sehnsuchtslandschaft“

Im Rahmen des Schwerpunktthemas Abbild und Idee haben sich die Schüler*innen mit verschiedenen Landschaftsdarstellungen, vorallem von Paul Cézanne und Caspar David Friedrich, auseinandergesetzt. In der anschließenden praktischen Aufgabe haben sie in sich hineingehört und nach einer Landschaft gesucht, von der sie sich besonders angezogen fühlten. Diese „Sehnsuchtslandschaft“ wurde dann als Zeichnung und als abstrahierte Papiercollage umgesetzt. Danach wurde die Landschaft als Gemälde festgehalten. Während des Prozess hat sich die Landschaft immer wieder verändert und so wurde der wesentliche Kern der Landschaft herausgearbeitet.

Die Technik: Ölmalerei

Ölfarben werden als Tubenfarben verwendet, sie haben eine ähnliche Konsistenz wie Zahnpasta. Ihre Farbintensität und Farbqualität ist deutlich brillanter als bei anderen Farbtypen. Anders als die meisten anderen Farben trocknen sie sehr langsam. So kann man problemlos über mehrere Wochen an einem Bild arbeiten. Durch ihre Konsistenz kann man die Farbe nicht nur mit dem Pinsel verwenden, sondern sie eignet sich hervorragend für die Arbeit mit dem Spachtel. Viktoria hat für ihr Bild den Pinsel, aber vorallem einen Malspachtel verwendet. Dadurch entsteht ein Farbrelief, dass eine eigene Wirkung auf den Betrachter erzeugt. Wichtig bei dieser Technik ist es sich von festgefahrenen Vorstellungen zu lösen und sich dem Prozess zu öffnen. So ist ein wunderschönes Bild entstanden.

 

Bild des Monats Dezember 2020

In diesem Monat fiel unsere Wahl auf eine Reihe von Drucken aus den Klassen 9a und 9b, die im Unterricht von Frau Döser entstanden sind.

Das Thema: „Wie viel Tier steckt in mir?“

Die Schüler*innen haben zunächst Selbstportraits gezeichnet und diese dann mit Portraitzeichnungen von Tieren kombiniert. Dabei konnten sie selbst entscheiden, wie hoch der „Tieranteil“ in ihrem Bild ist und mit welchem Tier sie sich identifizieren können. Fragestellungen nach dem Charakter von Tieren und nach der eigenen Persönlichkeit spielten dabei genauso eine Rolle, wie die ästhetische Auseinandersetzung. So entstanden eine Reihe von Drucken, die eine starke Ausstrahlung zeigen und in ihrer Direktheit überzeugen.

 

Die Technik:

Entstanden sind diese im Tiefdruckverfahren. Dafür wird mit einer Nadel in eine Rhenalonplatte (durchsichtiges Kunststoffmaterial) eine Zeichnung eingeritzt. Anschließend werden die Platten mit einer zähen Tiefdruckfarbe eingewalzt. Mit Druckgaze (ein leicht steifer, netzartiger Stoff) wird danach die Farbe wieder abgewischt bis nur noch in den durch die Ritzung entstandenen Vertiefungen Farbe verbleibt. Jetzt legt man ein saugfähiges, leicht angefeuchtetes Papier auf die Rhenalonplatte und schiebt alles durch die Druckpresse. Je nachdem wie viel man von der Druckfarbe weggewischt hat, entstehen unterschiedliche Spuren, so ist jeder Druck anders. Es ist gut möglich 20 Abzüge von einer Platte zu machen. Man kann die Platte auch nach einem Druck noch weiterbearbeiten und so das Bild verändern.